News Trends im Projektmanagement

Published on Mai 28th, 2013 | by PM United

0

Trends im Projektmanagement

Projekte

sollen für Unternehmen einen Mehrwert schaffen,
sind risikobehaftet und
erfordern finanzielle, personelle sowie zeitliche Kapazitäten.

Drei Gründe warum Unternehmen begonnene Vorhaben nicht in Schubladen ablegen. Eine Fokussierung auf Effizienz und Zielerreichung ist erkennbar. Der Ressourceneinsatz soll sich lohnen.

1. Team neu definiert

Projektteams werden nicht mit Mitarbeitern besetzt, die gerade beschäftigt werden müssen. Im Sinne der Erfolgsorientierung kommen cross-functional (d.h. funktions- bzw. bereichsübergreifend) Spezialisten für die geforderten Qualifikationen zusammen.

Zunehmend wird das Outsourcing von Projektleistungen beobachtet. Die Vorteile sind offensichtlich. Eine schnelle Verfügbarkeit externer Experten, deren inhaltliche Spezialisierung und eine Abgrenzung gegenüber Routinetätigkeiten beeinflussen die Entscheidungsfindung der Geschäftsleitung. Aufgaben, Zeiten und Kosten können jederzeit transparent erfasst werden, so ein weiteres Argument. Mit Projektende entfallen die Personalkosten. Externes Projektmanagement verspricht für die Geschäftsleitung dementsprechend eine hohe Flexibilität.

Beobachtbar ist zunehmendes Offshoring, eine Verlagerung von Projektaufgaben wie Recherchen, Sekretariatstätigkeiten und Telefondienstleistungen ins Ausland. Praktiziert wird es von Unternehmensberatungen mit internationalem Auftritt. Nach deutschem Arbeitsschluss bearbeiten z.B. in Neuseeland ansässige Teammitglieder weitere Projektaufgaben. Hier etabliert sich der Begriff Internationales Projektmanagement. Die Projektleitung internationaler Teams ist u.a. aufgrund kultureller Unterschiede eine anspruchsvolle Aufgabe.

2. Unternehmensrelevanz

Der Erfolg von Projekten wird zunehmend an ihrem Beitrag zum Erreichen der Unternehmensziele gemessen. Ein Grund hierfür ist der steigende Wettbewerbsdruck. So wird die Einführung eines Bewertungstools, in dem Kunden Rückmeldungen zu Produkten geben können, Vorrang haben vor der Bildung einer Theater-AG für Unternehmensmitarbeiter.

In diesem Zusammenhang wächst die Bedeutung der unternehmensinternen Projektwirtschaft. Die Auswahl der richtigen Projekte, deren Priorisierung und die ggf. gemeinsame Nutzung von Ressourcen werden immer öfter durch ein übergeordnetes Multiprojektmanagement geführt. Dessen Aufgaben sind das zentrale Controlling von Projekten, deren Bewertung und die Vernetzung untereinander.

3. Einsatz von Softwareprodukten

Der Informations- und Datenaustausch ist für den Projekterfolg maßgeblich. Deshalb gehören Aufgabenlisten im Wordformat und Zeitpläne in Excel zunehmend der Vergangenheit an. Stattdessen bieten Softwaresysteme Unterstützung. Diese sind meist internetgestützt und somit jederzeit von jedem Ort erreichbar. Vorab werden Nutzergruppen und Zugriffsrechte definiert.

Ein Trend ist die Erkenntnis, dass eine regelmäßige persönliche Kommunikation unersetzlich bleibt. Die Softwareprodukte dienen der Datenablage, dem Emailverkehr und der Terminsetzung. Sie unterstützen die Projektleitung, ersetzen die Führungsaufgaben und Entscheidungsfindungen jedoch nicht.

Zudem sind Projektmanagement-Softwareprodukte nicht uneingeschränkt einsetzbar. Einige sind auf die Arbeit am PC ausgerichtet, andere bieten ausschließlich über eine Weboberfläche Zugang. Kleine und mittlere Unternehmen haben selten die passende Administration für die Installation komplexer Programme. Trotz Schulungen sind Nutzerfehler unvermeidbar. Kritische Stimmen gegenüber Projektmanagementsoftware erklären sich so.

4. Wissensaufbereitung

Alle Projekte, unabhängig davon ob erfolgreich umgesetzt oder abgebrochen, vermitteln Erfahrungswissen, welches zunehmend in unternehmensinternen Datenbanken gespeichert wird. Dies erlaubt zukünftigen Projektgruppen Einsichten in Rechercheergebnisse, Methodenwissen und Ergebnispräsentationen. Neue Erkenntnisse können in einen bestehenden Kontext eingefügt und doppelte Arbeiten vermieden werden. Die Weiterführung von Dokumentvorlagen dient einer einheitlichen Unternehmenskommunikation.

Im Sinne eines proaktiven Risikomanagements haben zudem Erfahrungen aus erfolglosen Projekten oder Vorhaben, die mit Zeitverzug oder Kostenüberschreitungen abgeschlossen wurden, für das Wissensmanagement einen hohen Stellenwert.


About the Author

Andreas ist Betreiber und Gründer von PM United. Aufbauend auf seinen Kernkompetenzen Suchmaschinenoptimierung, Webdesign und Social Media - gehört seine Leidenschaft der Planung, Umsetzung und Steuerung von neuen Projekten.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Back to Top ↑