Software Projektmanagement Infrastruktur

Published on Juli 10th, 2013 | by PM United

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Projektmanagement – mit dieser Infrastruktur funktioniert es

Geeignete Software kann im Projektmanagement wesentliche Unterstützung leisten und den Planungs- und Verwaltungsaufwand von Projekten spürbar reduzieren. Doch auch bei Hardware und bei mobilen Peripheriegeräte sollten einige Punkte beachtet werden, um eine funktionierende Projektmanagement Infrastruktur aufzubauen.

Anforderungen an PM-Serversysteme

Für jene Projektmanager, die mit ihren Projekten noch nicht via Cloud-Computing in die „Wolke“ entschwebt sind, stellt sich die Frage, welche Serverarchitektur für die Abwicklung von softwareunterstütztem Projektmanagement geeignet ist und welche Voraussetzungen technisch sowie kapazitätsmäßig gegeben sein sollten. Grundsätzlich ist zu sagen, dass die meisten modernen IT-Plattformen auch für PM-Softwarepakete geeignet sind, auch hängen Anforderungen an die Server-Performance von der gewünschten Geschwindigkeit des Datenzugriffs und der Anzahl der Nutzer ab. Bei durchschnittlichen Projekten mit maximal 50 Bildschirmarbeitsplätzen wird serverseitig ein QuadCore-CPU Prozessor mit 4 GB RAM genügen, wobei jeweils 2 GB RAM für das Management der Datenbank und 2 GB für diverse Web-Apps vorgesehen werden sollten.

Hinsichtlich des Festplattenspeichers hängt die benötigte Kapazität von der Anzahl der zu archivierenden Dateien bzw. Dokumente ab, hier sind die meisten Server jedoch ausreichend ausgestattet. Wer Großprojekte zu organisieren hat, greift zu einem 4 QuadCore-CPU Prozessor und rüstet den Hauptspeicher auf 8 GB auf, um stets auf der sicheren Seite zu sein. Als Server-Betriebssystem empfiehlt sich Microsoft Windows Server 2012 bei der Datenbank entscheiden wir uns aus Performancegründen für Microsoft SQL Server 2012. Derartige Spezifikationen lassen sich kostengünstig im Wege des Outsourcings realisieren, IT-Dienstleister verfügen hier meist über komplette Serverfarmen, die alle Anforderungen abdecken.

Tablets, Smartphone & Co – welche Geräte sind für das PM zu empfehlen?

Die moderne Technik hat zahlreiche mobile Helferlein geschaffen, welche es Projektmanagern ermöglicht, sich auch unterwegs über den Stand der Projekte zu informieren und zeitnah reagieren zu können. Ein Universalgerät, welches alle Vorteile in sich vereinigt, gibt es jedoch nicht. Tablets sind klein, blitzschnell einsatzbereit und lösen Standardaufgaben viel schneller als Notebooks, weisen allerdings einen wesentlich geringeren Funktionsumfang auf. Selbst die Schnelligkeit der Tablets bezieht sich lediglich auf deren Betriebssystem, wo iOS & Android im Gegensatz zu Windows nicht mit einer Fülle von Toolbars und ähnlichen Gadgets belastet sind.

Bereits bei der Texteingabe sieht die Sache anders aus, denn hier ist die virtuelle Touchscreen-Tastatur des Tablets gegenüber einer Notebook-Tastatur punkto Geschwindigkeit chancenlos. Dafür punkten Tablets durch geringes Gewicht, ein ultraflaches Gehäuse und lange Stand-by-Laufzeit, ein vollwertiger Ersatz für das Notebook sind sie jedoch nicht. Bei Smartphones bietet der Markt eine unglaublich große Auswahlmöglichkeit, bei der Suche nach dem passenden Gerät ist auch das Nutzerverhalten zu berücksichtigen.

Welches Betriebssystem soll es werden?

Zunächst ist zu klären, welches Betriebssystem man verwenden will. Wer Projekte auf Apple-Plattformen durchführt, wird sich beim Smartphone für iOS entscheiden, eine weitere Entscheidungsfindung ist in dem Fall nicht notwendig, da Apple immer nur ein Smartphone pro Jahr herausgibt. Im Gegensatz zu iOS ist Android ein offenes Betriebssystem, wodurch hinsichtlich Individualisierung und Systemoptimierung eine größere Zahl von Optionen gegeben ist. Auch die Betriebssysteme Windows Phone 8 und Blackberry sind ernst zu nehmende Alternativen, wenn diese auch vor allem hinsichtlich der dafür entwickelten Apps noch mit einigen Schwächen zu kämpfen haben. In jedem Fall sollte in Erfahrung gebracht werden, ob der Hersteller regelmäßige Systemupdates durchführt, da Sicherheitsmaßnahmen und Funktionalität nur auf diese Weise auf dem neuesten Stand gehalten werden können.

Welchen Nutzen sollte ein Smartphone bieten?

Telefonieren, SMS und Internetzugriff sind selbstverständliche Grundvoraussetzungen, doch im Projektmanagement werden darüber hinaus oft umfangreiche E-Mails, SMS oder Bilddateien versendet, hier stößt ein kleines Smartphone aufgrund der geringen Displaygröße schnell an seine Grenzen. Darüber hinaus ist die Bildschirmgröße auch ein Maßstab für die Handlichkeit des Smartphones. Wer auf eine möglichst hochauflösende optische Darstellung von Bildern und Grafiken Wert legt, sollte sich für ein Gerät mit Full-HD-Display und hoher Pixeldichte (Auflösung über 300 ppi) entscheiden.


About the Author

Andreas ist Betreiber und Gründer von PM United. Aufbauend auf seinen Kernkompetenzen Suchmaschinenoptimierung, Webdesign und Social Media - gehört seine Leidenschaft der Planung, Umsetzung und Steuerung von neuen Projekten.



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